Nelio Biedermann: «Lázár»
In seinem zweiten Roman verarbeitet Nelio Biedermann die grosse Geschichte seiner Familie, die aus ungarischem Adel stammt und mit dem Untergang der Donaumonarchie alles verlor, was ihr vorheriges Leben ausgemacht hatte. Dem 22-jährigen Schweizer Schriftsteller Nelio Biedermann ist mit «Lázár» im vergangenen Herbst ein aussergewöhnlicher Erfolg gelungen; noch vor Publikation des deutschsprachigen Originals war klar: Der Roman wird in 20 Ländern erscheinen, eine Sensation für einen bislang noch unbekannten Schriftsteller.
Einige Auszeichnungen, viele Nominierungen und Lesungen später ist der Autor zu Gast im Literaturhaus St. Gallen und liest aus diesem oppulenten – und tatsächlich mitreissenden – «Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen» und vieler Leserinnen und Leser.
Im Gespräch mit Anya Schutzbach wird es aber auch um die Geschichte vor und nach diesem enormen Erfolg gehen. Eine seltene Gelegenheit, die eigene Leseerfahrung neu zu justieren.
Nelio Biedermann, geb. 2003, ist am Zürichsee aufgewachsen. Seine Familie stammt väterlicherseits aus ungarischem Adel, seine Grosseltern flohen in den 1950er Jahren in die Schweiz. Biedermann studiert Germanistik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich.
Preise / Kosten
Eintritt CHF 20.- / erm. CHF 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen und Bibliothek Wyborada); Studierende CHF 10.- / Kultur-Legi CHF 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis. Abendkasse ab 19 Uhr.Weitere Infos & Tickets: https://www.saiten.ch/kalender/nelio-biedermann-lzr-166917
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