Ingeborg Lüscher: «Die Reise - wie ich mir zu sterben wünsche»
"Die Reise – wie ich mir zu sterben wünsche" erkundet den Raum der Wünsche – nicht nur für die letzten Momente, sondern für all das, was man vor dem Sterben noch erleben möchte. Alles ist möglich, auch das Unmögliche.
Die Künstlerin Ingeborg Lüscher befragte hundertfünfzig Menschen, deren Antworten anonymisiert in dieser Buch-Preziose zu finden sind. Schwarz-Weiss-Fotografien der Künstlerin, die man vermutlich zuerst für Sterne am Nachthimmel hält, sich beim näheren Hinsehen aber als Flechten auf grossen dunklen Steinen zeigen, sind rhythmisch zwischen die Texte gestreut.
Begrüssung: Vera Ida Müller, Vexer Verlag
Ingeborg Lüscher im Gespräch mit Anya Schutzbach, Leiterin des Literaturhauses St. Gallen; Ingeborg Lüscher liest einzelne Passagen aus dem Buch.
Eine Kooperation mit dem Vexer Verlag zu Gast in der Kunst Halle Sankt Gallen.
Ingeborg Lüscher (*1936) ist eine deutschschweizerische Künstlerin. In den 70er und 80er-Jahren wurden ihre fotografischen Arbeiten und Menschenbilder abseits des künstlerischen Mainstreams immer ephemerer und spiritueller. Ihre Werke befassen sich stets mit grundlegenden Themen wie Feminismus, Leben und Tod, Licht und Dunkelheit und umfassen eine grosse künstlerische und mediale Bandbreite. 1992 bekam Lüscher ihre zweite Einladung zur documenta in Kassel, wo sie einen Teil ihrer Schwefelarbeiten präsentierte. 2011 erhielt sie den Prix Meret Oppenheim des Schweizer Bundesamtes für Kultur, die höchste künstlerische Auszeichnung der Schweiz. 2025 wurde sie mit dem Hans Platschek Preis ausgezeichnet.
Preise / Kosten
Eintritt CHF 20.- / erm. CHF 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen und Bibliothek Wyborada); Freunde und Förderer Kunst Halle Sankt Gallen sowie Studierende CHF 10.- / Kultur-Legi CHF 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis.Weitere Infos & Tickets: https://www.saiten.ch/kalender/julia-sutter---und-das-waere-erst-der-anfang-kopie-174840
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